Herkunft der Inputstoffe
Sämtliche in der Biogasanlage verwendeten Inpustoffe wie Gras- und Maissilage, Rindergülle etc., stammen aus landwirtschaftlichen Betrieben der Region.
Rindergülle als Input | 5.000 to/Jahr
Die gesamte Gülle des Rinderbestandes eines landwirtschaftlichen Betriebs in der Nachbarschaft, von ca. 5.000 m3/Jahr, wird der Biogasanlage zugeführt. Durch den Fermentationsprozess wird die Energie der Gülle genutzt, Düngewert und Klimabilanz werden zusätzlich verbessert.
Maissilage als Input | 10.000 to/Jahr von 200 ha Fläche
In der Biogasanlage werden pro Jahr etwa 10.000 Tonnen Energiepflanzen wie Mais-, Getreideganzpflanzen- oder Grassilage verwertet. Insgesamt werden ca. 220 ha Fläche zur Energiepflanzenproduktion benötigt. Die Gemarkungen Hemmingen, Schwieberdingen und Münchingen verfügen über etwa 3.500 ha Acker und Grünlandfläche.
Düngermenge | 12.000 m³/Jahr für 200 ha Fläche
Als Endprodukt fällt hochwertiger Volldünger an, der in der Fruchtfolge komplett einsetzbar ist. Somit kommt es zu einer Reduzierung von Mineraldünger gegenüber herkömmlichen Fruchtfolgen.
| Leistung Biogas-BHKW elektrisch | 625 kWh |
| Leistung Biogas-BHKW thermisch | 700 kWh |
| Leistung Gaskessel thermisch | 1.000 kWh |
| Wärmebedarf im Schulzentrum | 1.900.000 kWh/Jahr |
| Stromlieferung Biogas-BHKW | 4.500.000 kWh/Jahr |
| Wärmelieferung Biogas-BHKW | 1.700.000 kWh/Jahr |
| Wärmelieferung Gaskessel | 200.000 kWh/Jahr |
| Investitionskosten | rund 2.9 Mio. Euro |




